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Protokoll der Mitgliederversammlung am 22. Februar 2010

Protokoll der Jahreshauptversammlung am 22. Februar 2010 im Bistro „Le Buffet“ im Bürgeramt Köln-Mülheim, Wiener Platz 2a, 51065 Köln.

Beginn der Versammlung: 19:10 Uhr

TOP 1       Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden

 

Herr Steßgen eröffnet die Versammlung des Stadtbezirks-Sportverbandes (SBSV), begrüßt die anwesenden Vereinsvertreter, die Presse und außerdem noch folgende Gäste:

Norbert Fuchs, SPD, Bezirksbürgermeister

Alexander Lünenbach, SPD, M. d. BV Köln-Mülheim

Andreas Köhler, CDU, M. d. R. der Stadt Köln

Stephan Krüger, CDU, M. d. BV Köln-Mülheim

Peter Kron, SPD, Mitglied im Finanz- und Sportausschuss

Rolf Kilzer, Geschäftsführer des StadtSportBund Köln e. V. (SSBK)

Christine Kupferer, Koordinatorin der Sportjugend des SSBK

Rezsö Angerbauer, Sportjugend Köln (SJK)

Britta Hingott, Kölner Netzwerkbüro „Sport und Bewegung“

Stefanie Linke-Lorenz, Pressesprecherin des Kölner WM-Büros

Dieter Sanden, Amtsleiter des Sportamtes der Stadt Köln

 

Weitere Gäste sind: Waltraud Meyer-Gladbach und Paul Hastrich vom SBSV 4.

TOP 2       Grußworte

 

Norbert Fuchs lobt in diesem Zusammenhang „Sportstadt Köln“, ein privates Projekt, welches sich mit Unterstützung der Stadt Köln und des StadtSportBundes mit den drei Säulen Breiten-, Leistungs- und Gesundheitssport beschäftigt.

Das Projektteam lege mit der Kölner Sport-Agenda 2015 erstmalig einen strategischen Handlungsrahmen für die Weiterentwicklung des Sports in Köln vor. Die Sport-Agenda 2015 umfasse inzwischen mehr als 120 Projekte und würde bis zu diesem Zeitpunkt dem Sportausschuss bereits vorgelegt. Weil eine Finanzierung allein mit städtischen Mitteln nicht möglich sei, seien überlegte Finanzierungsmodelle gefragt. Die Anlaufphase des Projektes „Sportstadt Köln“ konnte bislang mit Hilfe starker Partner aus der ansässigen Kölner Wirtschaft finanziert werden.

 

TOP 3       Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung sowie der Beschlussfähigkeit

 

Herr Steßgen stellt den form- und fristgerechten Eingang der Einladung sowie die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest. Die schriftlichen Einladungen sind ordnungs- und fristgemäß am 22.01.2010 versand worden. Auch Erinnerungsmails wurden rechtzeitig an aktuelle E-Mail-Adressen versandt. Anwesend sind 19 stimmberechtigte Vereinsvertreter. Es liegen keine weiteren Anträge vor.

TOP 4       Bestellung des Protokollanten

 

Geschäftsführer Sören Worofsky übernimmt freiwillig die Aufgabe des Protokollanten. Aus der Versammlung heraus gibt es weder Einwände noch andere Meldungen.

 

TOP 5       Berichte des Vorstandes und des Kassenprüfers

 

Herr Steßgen betont, dass neben den beruflichen Verpflichtungen und verschiedenen Aufgaben in den Vereinen, die ehrenamtlichen Verbandsfunktionäre viel Zeit für den Breitensport in unserem Verband aufwenden. Der gesamte Vorstand spricht zudem seinen Dank an alle aktiven Sportlerinnen und Sportler für Ihre erbrachten Leistungen aus und gratuliert gleichzeitig zur regen Teilnahme in den verschiedenen Ligen und sogar in der Bundesliga.

Die Sportler repräsentieren ihre Vereine äußerst positiv in der Öffentlichkeit. Als Beispiele werden die Ringer, die Rollstuhlbasketballer, die Tischtennisspieler, die Tänzer und der Behindertensport allgemein genannt.

Allen Beteiligten an Wettkämpfen und Meisterschaften gebühre die ausdrückliche Dankbarkeit vom Stadtbezirks-Sportverband. Nach Informationen des 1. Vorsitzenden wird der Bezirksbürgermeister im Mai zu einer entsprechenden Feierstunde einladen.

 

Der 1. Vorsitzende bedankt sich für die Werbemaßnahmen für Sportvereine beim Sportamt. Leider fehlen von einigen Vereinen aktuelle Informationen, die dringend gebraucht werden, um die Werbeflyer zu aktualisieren. Hier sei noch mal an die Vereine appelliert, für die kostenlose Werbung das Formular auch zeitnah zurück zu senden.

 

Einer der wichtigsten Aufgaben des SBSV sei die Hilfestellung an Vereine, die in eine existenzbedrohliche Situation geraten sind. Dies kann die unterschiedlichsten Gründe haben: Überalterung im Vorstandsbereich, fehlender ehrenamtlicher Nachwuchs. finanzielle Schwierigkeiten, das Finanzamt, Altlasten, mangelnde Trainingsmöglichkeiten durch längere Reparaturarbeiten in Sporthallen oder Badehallen (wie zuletzt zum Beispiel das Genovevabad).

 

Herr Steßgen weißt darauf hin, dass der SBSV sehr am Fortbestand unserer Vereine interessiert ist. Das der Verband aus dem Grund auch viel organisatorische Hilfestellung gibt, sei selbstverständlich. Leider werde diese Hilfestellung in vielen Fällen jedoch sehr spät in Anspruch genommen. Somit könne der SBSV als Verband mit der Unterstützung des LSB, dem Sportamt und dem SSBK dann nicht mehr kurzfristig die nötige Unterstützung leisten. In den meisten Fällen würde unser gut funktionierendes Netzwerk sicherlich auch eine Lösung finden, wenn der SBSV nur früh genug über die Probleme seiner Mitglieder bescheid wisse. Ein aktuelles Beispiel seien die Schachfreunde Köln-Mülheim: Aktuell sucht der Verband für diesen Verein noch eine Örtlichkeit, weil dieser Schachverein ab dem 01. Juli 2010 nicht mehr in ihren bisherigen Räumen verweilen kann.

 

Der erste Vorsitzende berichtet weiter, dass vor gut einem Jahr der Sportausschuss beschlossen hat, den ersten Kunstrasenplatz für den Stadtbezirk Mülheim nach Köln-Flittard zu vergeben. Die Bezirksvertretung (BV) habe dies am Montag, den 02.02.2009 mit seinem Beschluss bestätigt. Bei den Fußballvereinen sei darüber eine rege Diskussion aufgekommen. Herr Steßgen freut sich, dass der Leiter des Sportamts, Dieter Sanden, hierzu einige Informationen aus erster Hand für die Versammlung bereithält. Alternativ würde natürlich auch Herr Peter Kron gerne auf weitere Fragen der Versammlung antworten. An der Gesamtschule Holweide sei ja wohl auch eine vergleichbare Anlage in Planung.

 

Herr Steßgen informiert die Versammlung darüber, dass einige Kommunen in NRW mittlerweile eine „Ehrenamtskarte“ für die Unterstützung und Stärkung des Ehrenamtes eingeführt haben. Er selbst habe für die Stadt Köln vor einiger Zeit (als Sprecher der Stadtbezirkssportverbandsvorsitzenden) über seinen Kollegen aus dem Stadtbezirk Porz, Herrn Henk v. Benthem, Mitglied im Sportausschuss, sowie Herrn Andreas Köhler einen Antrag auf die Einführung dieser Karte gestellt. Der Rat hätte allerdings beschlossen, dass dieser Antrag noch einmal zur Prüfung zurück in die Verwaltung geschickt wird. Somit würde zu diesem Thema noch viel Zeit vergehen. Natürlich spiele hier auch die finanzielle Situation der Stadt Köln eine große Rolle. Die Funktionäre der Sportverbände würden jedoch genau auf die angekündigten Kürzungen im Haushalt achten. Die Kultur habe schon am Rosenmontag mit einem passenden Wagen zu diesem Thema auf sich aufmerksam gemacht. Die Verantwortlichen des Sports (der SSBK und die Sportjugend) reden derzeit noch mit den Parteien, und Herr Steßgen hofft, dass diese Karte von den Kürzungen verschont bleibt. Sollte der Verband Maßnahmen ergreifen müssen, um diesen Standpunkt deutlicher zu machen, würde er die Vereinsvertreter selbstverständlich zeitnah informieren.

 

Herr Steßgen spricht die Änderung im Vorstand des SSBK an: Wie ja vielen bekannt sein dürfte, sei der Vorsitzende vom StadtSportBund Volker Staufert aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Bis zur Nachwahl leite der Schatzmeister Christian Olpen die Geschäfte weiter. Volker Staufert sei dem Verband aber nicht verloren, er unterstützte den Kölner Sport mit der RheinEnergie, wo er nur könne.

 

Zum Thema KölnBäder gab es vom ersten Vorsitzenden folgendes zu berichten: Die so genannten KölnBäder haben Bäderbeiräte für jedes Kölner Bad wählen lassen. Die konstituierende Sitzung des neuen Bäderrates für das Genovevabad ergab schließlich folgende Besetzung:

 

  • Bürger: Gabor Bere, Gabriele Hillert und Jutta Wünsche als Schriftführerin,
  • Bezirksvertretung: Jutta Kaske-Vollmer als stellv. Vorsitzende
  • Stadtbezirks-Sportverband: Manfred Steßgen als Vorsitzender für 3 Jahre.
  • OKS: Dr. Robert Becker
  • Vertreter der Schulverwaltung: Frau Garele Schroer-Weber oder Herbert Schorn
  • Vertreter des Sportamtes: Frau Heike Müller oder Thimo Berger
  • Vertreter der KölnBäder: Stephan Blömeke und Achim Ficher.

 

Über den LandesSportBund NRW (LSB NRW) hat der Sport Sitz und Stimme im „Beirat der Unteren Landschaftsbehörde“. Dem Rat der Stadt Köln wurde vorgeschlagen, Manfred Steßgen in den Beirat der Unteren Landschaftsbehörde zu entsenden. Dem Vorschlag wurde stattgegeben und sein Stellvertreter ist Herr Helmut Wefelmeier, Vorsitzender vom StadtBezirks-SportVerband Köln-Kalk. Hier habe der Sport eine wichtige Stimme – auch was den Umweltschutz angehe.

 

Überrascht sei er allerdings von einer Pressemitteilung vor wenigen Tagen: Der Planungsbeirat vor dem Start: „Land investiert 40 Mio. Euro in die Mülheimer Infrastruktur (Mülheim, Buchheim und Buchforst). Der Sport sei hier wohl ganz vergessen worden - es war zu lesen, dass die Plätze im Beirat für die Lokalpolitik schon vergeben worden wären, auch die der Vereine, Verbände, und der Wirtschaft, Kath. Pfarrer, Seniorenvertretung,…  

Herr Steßgen fragt sich hier: Wo ist der Sport geblieben, mit mehr als 30 Sportvereinen und etlichen zehntausenden sportlich aktiven Bürgern? Von wem würde der Sport noch vertreten? Er spricht hier über Dinge wie heruntergekommene Bolzplätze, über Parkmöglichkeiten in den Abendstunden für Sporttreibende in Schulsporthallen, über Tribünen, die nicht ausgefahren werden dürfen, weil zu viele Autofahrer am Wochenende an der Sporthalle parken. Er könnte noch viele Problemfälle aufzählen, wo der Sporttreibende benachteiligt würde. Der Sport möchte bei Planungen vor Ort mitreden, ganz nach dem Motto des SBSV 9: „Wir fördern den Sport vor Ort“. Der Sport habe im Sportausschuss zwar einen Sitz, jedoch kein Stimmrecht. In den 9 Bezirksvertretungen fehle ebenfalls die Stimme des Sports. Herr Steßgen sei mit seinen 8 Kollegen aus den anderen Stadtbezirken der Meinung, dass die Stadtbezirkssportverbände in die Bezirksvertretung gehören (ähnlich wie die Seniorenvertretung). Dem SBSV 9 Köln-Mülheim e. V. gehören 87 zahlende Mitglieder (Vereine) an. Das seien 22.855 Personen - also eine Gemeinschaft, der man Gehör schenken müsse.

 

Damit schließt der erste Vorsitzende seinen Bericht und weißt darauf hin, dass Herr Thomas Nettesheim leider erkrankt sei. Nun bittet Herr Steßgen den Kassenprüfer Herrn Gabriel um das Wort.

 

Bericht des Kassenprüfers Klaus Gabriel: Er habe die Kasse vor einigen Tagen geprüft. Es lägen ausreichend Exemplare zur Ansicht aus, sollte jemand dazu Fragen haben, gäbe es nun die Möglichkeit dazu. Die Belege seien alle ordnungsgemäß hinterlegt. Durch übliche Kontrollen werde die Existenz aller notwendigen Schriftstücke bestätigt. Es wurde insgesamt verantwortungsvoll und korrekt gearbeitet.

 

Aus der Versammlung heraus gibt es keine weiteren Fragen zu den Positionen im Kassenbericht. Alle Einzelheiten zu dem Kassenbericht sind aus der Anlage zu entnehmen.

 

TOP 6       Genehmigung der Jahresrechnung 2009 und Entlastung der Kasse

 

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind 21 Mitglieder anwesend. Sollte sich während der Abstimmungen die Anzahl der Mitglieder ändern oder sich das Verfahren der Abstimmung ändern, wird das in diesem Protokoll nachdrücklich erwähnt. Die nachfolgenden Abstimmungen werden nach Handzeichen ausgewertet.

 

Die Entlastung der Kasse wird wie folgt entschieden:

 

Ergebnis:      20 ja       0 nein           1 Enthaltung

 

Mit diesem Resultat ist die Jahrsrechnung 2010 von der Versammlung genehmigt worden.

 

TOP 7       Entlastung des gesamten Vorstandes

 

Aus der Versammlung kam der Vorschlag, die gemeinsame Entlastung des Vorstandes mit nur einer Abstimmung vorzunehmen. Dem Vorschlag stimmen alle Mitglieder vorbehaltlos zu.

 

Abstimmung zur gemeinsamen Entlastung:

Ergebnis:      17 ja       0 nein           4 Enthaltungen

 

Mit diesem Resultat ist der gesamte Vorstand entlastet.

 

TOP 8       Neuwahl der/des stellvertretenden Vorsitzenden

 

Für den Fall, dass die Versammlung keine andere Person vorschlägt, würde Herr Jakob Nisius dieses Amt weiter führen.

 

Vorschläge: Jakob Nisius

 

Ergebnis:      21 ja       0 nein           0 Enthaltungen

 

Mit diesem Resultat wird der bisherige Amtsinhaber bestätigt.

 

TOP 9       Neuwahl des/der Geschäftsführers/in

 

Für den Fall, dass die Versammlung keine andere Person vorschlägt, würde Herr Sören Worofsky dieses Amt weiter führen.

 

Vorschläge: Sören Worofsky

 

Ergebnis:      20 ja       0 nein           1 Enthaltungen

 

Mit diesem Resultat wird der bisherige Amtsinhaber bestätigt.

 

TOP 10    Neuwahl der Beisitzer

 

Für den Fall, dass die Versammlung keine andere Person vorschlägt, würde Herr Günther Bauer und Hans Jürgen Kahle dieses Amt zusammen weiter führen.

 

Vorschläge: Günther Bauer & Hans Jürgen Kahle

 

Ergebnis:      20 ja       0 nein           1 Enthaltungen

 

Mit diesem Resultat werden die bisherigen Amtsinhaber bestätigt.

 

TOP 11    Neuwahl der Kassenprüfer

 

Nach § 18 der der aktuellen Satzung müssen alle zwei Jahre zwei neue Kassenprüfer gewählt werden.

 

Vorschläge dazu:

1. Kassenprüferin: Christine Lüttgen

2. Kassenprüfer: Herr Bläsinger

 

Ergebnis für die 1. Kassenprüferin:    20 ja       0 nein        1 Enthaltung

Ergebnis für den 2. Kassenprüfer:     20 ja       0 nein        1 Enthaltung

 

Mit diesem Resultat sind beide Personen für dieses Amt bestätigt.

 

TOP 12    Festsetzung des Jahresbeitrages

 

Zu diesem Punkt liegen keine weiteren Anträge vor.

 

TOP 13    Genehmigung des Haushaltsplanes 2010

 

Zu diesem Punkt liegen keine weiteren Anträge vor.

 

TOP 14    Beschlussfassung über vorliegende Anträge

 

Zu diesem Punkt liegen keine weiteren Anträge vor.

 

TOP 15 Verschiedenes

 

Herr Dieter Sanden ist dankbar, dass Frau Hingott und Frau Lorenz das Projekt Sportnetzwerk unterstützen. Wichtig sei auch, dass Menschen aus der Verwaltung mitmachen.

Zum Thema Kunstrasen bemerkt Herr Sanden: Die Sinnmäßigkeit eines solchen Platzes sei gegeben und die Weichen dazu seien gestellt. Für einen Kunstrasen pro Stadtbezirk seien die Kosten pro Rasen auf etwa 9 Mio. € zu schätzen. Aus finanziellen Gründen müsse man jedoch bescheiden sein. Im Rahmen des Konjunkturpaketes II würde in Holweide der Kunstrasen gebaut. Der Verein an der Picolloministr. sei insolvent und die Folgen müssen von der Stadt finanziell gestemmt werden. Die Anlage des Vereins müsse allerdings dauerhaft fortbestehen, allein schon deswegen, weil sie in einer günstigen, örtlichen Lage sei. Ein weiterer Grund sei, dass keine Lärmbelästigung vorkäme. Die Nutzung dieser Anlage werde sich irgendwann auch wirtschaftlich rechnen, so dass sich die Investition lohnen würde.

Im Jahre 2009 sei auch noch vieles passiert. Es habe viele Initiativen gegeben. Qualifizierungsmaßnahmen, Ausbildung zu Gruppen- und Übungsleitern sind angenommen worden. Infos sind unter der Internetseite des Stadtsportbundes (http://www.ssbk.de) zu finden. Es gibt 18 Angebote einer solchen Ausbildung im Ehrenamt. Im Kinder- und Jugendbereich sind keine großartigen Kürzungen zu erwarten, obwohl insgesamt ein Budgetrückgang von 12,5 % verkraftet werden muss. Unterstützung erhalten Vereine auch durch die städtische Initiative „kids in the clubs“.

 

Frau Linke-Lorenz bedankt sich bei Herrn Steßgen und Herrn Kahle für die Zusammenarbeit mit ihr und freut sich auch darüber, dass viele Mitglieder bei dieser Versammlung anwesend seien. Sie

erwähnt, dass es Im Bezirksrathaus Köln-Mülheim ein Büro für Sprechstunden gibt. Frau Imert sei dort jederzeit vor Ort. Es sei erfreulich, dass die Mitglieder große Akzeptanz an diesem Angebot zeigen. Seit Mitte Mai 2007 gebe es bereits 350 aktive Akteure im Sportnetzwerk. Sehr gute Projekte seien zum Beispiel der Kleinfeldfußball und die Mülheimer Open. Dieses Jahr sei noch die so genante Trophy in Köln geplant. Projekte im Rahmen des LSB wie das Vereinsförderprogramm „1000 x 1000“ sollen hier auch nicht unerwähnt bleiben. Damit fördert das Innenministerium des Landes NRW und LandesSportBund Nordrhein-Westfalen Maßnahmen zur Integration von Menschen mit "Zuwanderungsgeschichte" sowie Gesundheitsprävention und -förderung in Sportvereinen. Zur Maßnahme Öffentlichkeitsarbeit sei daran erinnert, der Druck von Flyern sei immer noch in Vorbereitung. Jeder Verein könne sich noch daran beteiligen.

 

Frau Kupferer berichtet zum Thema Ganztagsschule, dass die Schulen mit den Sportvereinen hervorragend zusammen arbeiten. Mittlerweile seien auch Haupt- und Gymnasien sehr daran beteiligt. Alle ehrenamtlichen Tätigkeiten seien hoch angesehen und würden auch sehr geschätzt. Die Kooperation durch das Sportnetzwerk werde immer größer. Wer sich noch nicht gewagt habe, etwas in dieser Richtung zu organisieren, Frau Kupferer stünde mit Rat und Tat jederzeit zur Seite. Es werden aber immer noch Sportvereine gesucht, die Nachmittagsangebote für Schulen und Kindergärten haben.

 

Herr Peter Kron schließt sich der Meinung von Frau Kupferer an und findet das von ihr beschriebene Vorhaben eine gute Sache für den kommunalen Breitensport. Das Fest „Kölsche Sportnaach“ (siehe www.koelsche-sportnaach.de) sei ein gutes und preiswertes Beispiel dafür, weil so nicht nur langweilige Auszeichnungen stattfinden. Wie in den Jahren zuvor gelang es auch in diesem Jahr, verschiedene künstlerische Darbietungen zu präsentieren. Ein großes Dankeschön geht an alle Mitglieder und ehrenamtlichen Helfer in den Vereinen.

 

Herr Köhler bemerkt, dass es bei den Investitionen in diesem Jahr keine Probleme gab. 4,50 Mio. € seien für den Neubau von Sportanlagen ausgegeben worden. Positiv hervorzuheben sei, dass es keine Kürzung bei der Jugend-, Pflege- und Unterhaltungsbeihilfe gab. Der organisierte Sport solle jedoch mehr an die Öffentlichkeit gehen und sich noch mehr Gehör verschaffen. Sportarten wie die Eishockeymeisterschaft und gleichwertige Veranstaltungen könnten nicht einfach finanziell bevorzugt werden.

 

Herr Steßgen kündigt nun die Ausstellung „Sport für Köln – gestern, heute, morgen“ an, die durch Herrn Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs im Anschluss an die Versammlung eröffnet wird. Frau Dr. Gabi Langen vom Institut für Sportgeschichte der Deutschen Sport-Hochschule Köln wird zu der Ausstellung einige Anmerkungen geben. Die Ausstellung wird bis zum 5. März in der Halle vom Bürgeramt Köln-Mülheim zu sehen sein.

 

Um 20:04 Uhr schließt der erste Vorsitzende die Sitzung mit einem Dank an den Protokollführer für seine Arbeit und wünscht allen Anwesenden noch eine angenehme Zeit im Foyer zur Ausstellungseröffnung.

 

 

Köln, den 18.09.2010

 

 

 

Manfred Steßgen

 

Sören Worofsky

(1. Vorsitzender)

 

(Protokollführer)

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